Wahlkreiszeitung

Mit dieser kleinen Zeitung möchte ich in Thüringen - vor allem natürlich in meinem Wahlkreis - über meine Arbeit in Berlin und vor Ort im Eichsfeld, dem Unstrut-Hainich-Kreis und Nordhausen berichten. Welche kulturpolitischen Themen standen in der letzten Zeit im Vordergrund, welche Aktionen habe ich unterstützt, welche Veranstaltungen, Besichtigungen und Gespräche standen auf dem Programm.

 

Zweite Ausgabe

 

Erste Ausgabe

 

Informationen aus dem Wahlkreis

13. Mai 2017

Ein Tag in meinem neuen Wahlkreis 190

Heute war ich in Vacha zur Eröffnung des 8. Rhöner Wandertages und nahm mit der Landtagsabgeordneten Anja Müller und weiteren Genoss*innen an der 10 km langen Wanderung auf dem "Grenzgedächtnisweg" teil. So konnte ich die schöne Rhönlandschaft in meinem neuen Wahlkreis direkt erleben und kennenlernen.

Am Nachmittag war ich noch in Bad Langensalza auf dem Sommerfest des Vereins Zwiwel-Zwischenwelten e.V. und übergab mit Cordula Eger, Vorsitzende der Linken im Unstrut-Hainich-Kreis, einen Scheck der Alternative 54 e.V. in Höhe von 300 € für ein interkulturelles Projekt. Dieser Verein leistet seit vielen Jahren eine hervorragende (inter-)kulturelle und soziale Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen in der Region.

9. Mai 2017

Gesprächsrunde mit Rentnerinnen und Rentnern in Bad Langensalza

Der Seniorenbeirat der Stadt Bad Langensalza hatte uns Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises 190 (Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich-Kreis) heute zu einer Diskussion eingeladen, um über das Thema Rente zu sprechen. Und so stand ich gemeinsam mit Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Klostermann (SPD) und Christian Hirte (CDU) Rede und Antwort. 

In meinen Redebeiträgen machte ich u.a. folgende Punkte deutlich:

  • Eine regelmäßige Erhöhung der Abgeordnetendiäten wäre nur dann gerecht, wenn alle Bevölkerungsschichten daran beteiligt wären. 
  • Die Angleichung der Ost- an die Westrenten im Jahr 2025 kommt deutlich zu spät.
  • Für gute Renten ist auch eine gute Lohnentwicklung sehr wichtig. Die angekündigte Angleichung der Pensionsentwicklungen blieb bislang leider aus. 
  • DIE LINKE war immer gegen Riester und Rürup - die gesetzliche Rente muss auskömmlich sein.
8. Mai 2017

Tag der Befreiung

Heute gedachten ich und Die Linke. Eichsfeld am Sowjetischen Ehrenfriedhof in Heilbad Heiligenstadt anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus der unzähligen Opfer.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! - so der Schwur am 8./9. Mai 1945.

 

Hier ein Bericht in der "Thüringer Allgemeine" zu unserer Gedenkveranstaltung:
"Die Schrecken des Krieges nie vergessen"

1. Mai 2017

Zum Tag der Arbeit im Wahlkreis unterwegs

SOZIAL. GERECHT. FÜR ALLE.

Anlässlich des heutigen Kampftages der Arbeiterbewegung zum 1. Mai fanden in vielen Städten und Gemeinden die traditionellen Maikundgebungen statt. Ich war heute in Mühlhausen, Eisenach und Bad Salzungen mit dabei. Über die Diskussion auf dem Mühlhäuser Untermarkt im Rahmen des Mai-Festes des DGB berichtet die "Thüringer Allgemeine" wie folgt: HIER der Artikel.

1. Mai 2017

Tag der Arbeit: Maifest in Leinefelde

SOZIAL. GERECHT. FÜR ALLE.

Aus Anlass des internationalen Arbeiterkampftages am 1. Mai erhebt DIE LINKE. ihre Forderungen nach guter Arbeit und einer gerechten Gesellschaft. Was als gute Arbeit galt, wird immer seltener. Deshalb setzt sich DIE LINKE. für gute Arbeit statt Leiharbeit, Werksverträge und Dauerbefristung, eine bessere Regulierung des Arbeitsmarktes, allgemeinverbindliche Tarifverträge, höhere Löhne, aber auch eine Wiederherstellung der Arbeitslosenversicherung, Mindestsicherung ohne Sanktionen, die vor Armut schützt, und höhere Renten ein.

Am 1. Mai 2017 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr lade ich als Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE. Eichsfeld alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Maifest nach Leinefelde beim Zentralen Platz ein.

Die Veranstaltung bietet Möglichkeiten für Gespräche und Diskussionen, unter anderem mit der Direktkandidatin der Thüringer Linken für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 189, Kersten Steinke, sowie Kommunalpolitikerinnen und -politikern der Eichsfelder Linken. Natürlich werden auch ein musikalisch-künstlerisches Programm sowie Essen und Getränke angeboten.

10. April 2017

Bewegende Gedenkfeier zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora

Aus Anlass des 72. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora am 11. April 1945 fand heute eine bewegende Gedenkfeier statt, an der auch ich teilnahm. 

Bewunderswert finde ich es immer wieder, dass auch Überlebende an die Orte zurückkehren, an denen ihnen unfassbares Leid widerfahren ist. Sechs Überlebende waren heute in Nordhausen, um an das Schicksal von etwa 60.000 Häftlingen zu erinnern, die in dem Außenlager des KZ Buchenwald zwischen 1943 und 1945 in der Untertage-Rüstungsproduktion eingesetzt wurden und von denen jeder dritte aufgrund der unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen ums Leben gekommen ist. So sprach bei der Gedenkveranstaltung in der rekonstruierten Baracke neben dem Gedenkstättenleiter Dr. Stephan Hördler eben auch der 91-jährige Pierre Berg, der Auschwitz, Mittelbau-Dora und Ravensbrück überlebt hatte und heute in den USA lebt. Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung vor dem Krematorium statt. 

Gerade in der heutigen Zeit sind solche Veranstaltungen und die unermüdliche Arbeit der KZ-Gedenkstätten enorm wichtig - wider das Vergessen und als Mahnung. Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus!

6. April 2017

Unterstützung für Bibliotheksarbeit in Bleicherode

Heute Nachmittag war ich in der Stadtbibliothek in Bleicherode zu Gast und übergab an Vertreter*innen des Heimat- und Fremdenverkehrsverbands "Bleicheröder Regionalmarketing e.V.", die die Bibliothek betreiben, einen Scheck unseres Fraktionsvereins in Höhe von 250,- Euro.
Im Fokus der dortigen Kultur- und Bildungsarbeit steht die Wissensvermittlung für Vorschulkinder und Schüler*innen. Für Kindergärten und die unteren Klassen der Grundschule werden ganz unterschiedliche Themen aufbereitet, behandelt und diskutiert - das Leben bedeutender Schriftsteller, die uns umgebende Natur, das Zusammenleben der Menschen...

Das ist eine wunderbare und so wichtige Arbeit, die die Mitglieder des Vereins dort mit den Kindern sehr engagiert leisten. Ich wünsche ihnen dabei weiterhin viel Erfolg.

20. März 2017

Gäste aus Thüringen im Bundestag

Nachdem die Besuchergruppe aus meinen Wahlkreis heute in Berlin angekommen ist, stand alles erst einmal im Zeichen des Bundestages. Sie hörten sich im Plenarsaal einen Vortrag über die Arbeitsweise des Parlaments an und anschließend traf ich sie zu einem Gespräch in unserem Fraktionssaal. Die interessierten und gut informierten Besucher*innen haben mich viel über die öffentlich-rechtlichen Medien und den Arbeitsalltag im Bundestag gefragt. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Mandat waren ein Thema.

Solche Besuche sind für mich nicht nur eine angenehme Abwechslung, sondern ermöglichen mir auch den Kontakt zu Bürger*innen aus meiner Heimat hier an meinem Arbeitsplatz in Berlin.

In den nächsten beiden Tagen stehen für die Gruppe noch viele interessante Punkte auf dem Programm. So besuchen sie beispielsweise das Deutsche Historische Museum und das Jüdische Museum, gehen für ein Informationsgespräch ins Auswärtige Amt und besichtigen die Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert in Potsdam.

8. März 2017

Rote Rosen für Frauen in Heilbad Heiligenstadt

Anlässlich des Internationalen Frauentages grüßt DIE LINKE. Eichsfeld Frauen mit roten Rosen und erinnert mit dieser Aktion an die Bedeutung und die Geschichte des Internationalen Frauentages. Zum 101. Mal machen Frauen in aller Welt darauf aufmerksam, dass ihre Gleichstellung in der Erwerbsarbeit, der Entlohnung und in Familie und Gesellschaft noch immer nicht erreicht ist.

„Macht jeden Tag zum Frauentag!“ fordert unsere Partei in diesem Jahr und setzt sich im Rahmen der Kampagne „Das muss drin sein“ explizit für gleichen Lohn für gleiche Arbeit ein.

Es ist eine langjährige Tradition, dass DIE LINKE. Eichsfeld am 8. März am Vormittag rote Rosen auf dem Marktplatz und in der Wilhelmstraße in Heiligenstadt sowie im Stadtzentrum von Worbis und Leinefelde verteilt. Aus selbigem Anlass laden meine Mitarbeiterinnen und ich interessierte Frauen für heute Nachmittag herzlich zu einem Frauenbrunch in mein Abgeordnetenbüro in Heiligenstadt ein.   

Am Nachmittag waren viele unserer Einladung zum Frauen-Brunch in mein Abgeordnetenbüro in Heiligenstadt gefolgt, der von meinen Mitarbeiterinnen mit viel Engagement vorbereitet wurde. 

22. Februar 2017

Lesung: "Die Wirtschaft zur Vernunft bringen"

Unser Kreisverband DIE LINKE Eichsfeld, ich und die Stadtbibliothek Heilbad Heiligenstadt hatten für heute den Pfarrer i.R. Bernd Winkelmann eingeladen, damit er sein Buch „Die Wirtschaft zur Vernunft bringen – sozialethische Grundlagen einer postkapitalistischen Ökonomie“ vorstellt. Nach meiner Begrüßung der rund 40 Gäste hörten wir interessante Ausführungen über die Widersinnigkeiten kapitalistischen Wirtschaftens und die sozialethischen und spirituellen Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie.

Die anspruchsvolle Thematik forderte von den Zuhörern ihre volle Aufmerksamkeit und regte nach dem Vortrag zu einer intensiven Diskussion an. Nach ca. 2 Stunden einigten wir uns mit dem Referenten, das spannende Kapitel „Möglichkeiten der ökonomischen und gesellschaftlichen Transformation“, das heute nicht mehr vorgestellt und diskutiert werden konnte, zu einem späteren Zeitpunkt zum Gegenstand einer weiteren Veranstaltung zu machen. Diese ist für Mittwoch, den 15. März 2017 um 19 Uhr wieder in der Stadtbibliothek Heilbad Heiligenstadt geplant. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

28. Januar 2017

Zur Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis 190 gewählt

Mit Cordula Eger und Michael Lemm, den Kreisvorsitzenden der LINKEN im Unstrut-Hainich-Kreis und Wartburg-Kreis

Die Wählervertreterversammlung der Partei DIE LINKE im Bundestagswahlkreis 190 wählte mich heute als Wahlkreiskandidatin für die Wahl des 19. Deutschen Bundestages. 74 % der Stimmen gingen an mich. Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf den Wahlkampf, bei dem ich nun schwerpunktmäßig im Unstrut-Hainich-Kreis, dem Wartburgkreis und der Stadt Eisenach aktiv sein werde. Meine Aktivitäten als Bundestagsabgeordnete in den Landkreisen Eichsfeld und Nordhausen werde ich natürlich mit Unterstützung meiner Abgeordnetenbüros vor Ort bis zum Ende der Legislatur fortführen.

In meiner Dankensrede nach der Wahl hob ich hervor, dass es im Wahlkampf 2017 vor allem darauf ankommt, die Positionen der Partei DIE LINKE zur gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland wie auch in Europa und der Welt glaubwürdig und überzeugend darzustellen und um Zustimmung bei den Wählerinnen und Wähler zu werben. Im Mittelpunkt wird die LINKE dabei das Ringen um soziale Sicherheit, Gerechtigkeit, Frieden, die Gewährleistung demokratischer Freiheitsrechte und einer emanzipatorischen Lebensweise für alle Menschen stellen. 

Bericht der "Thüringer Allgemeine": Sigrid Hupach geht für die Linke ins Rennen

10. Januar 2017

Übergabe von Spendenschecks des Vereins unserer Fraktion - Teil 1

Zur Freude der 12 aktiven Mitglieder des "Netzwerk Zeitspender" e.V. aus Nordhausen, habe ich heute der Vorsitzenden des Vereines, Ilona Scharff, und zwei weiteren Mitstreiterinnen einen Scheck über 500 € übergeben.

Die "Zeitspender" haben sich vor anderthalb Jahren gegründet, um einen Teil ihrer Freizeit Menschen zu spenden, die im Alter oder durch Krankheit nicht mehr in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Mitglieder besuchen Einrichtungen oder auch Menschen in ihrem zu Hause, gehen mit ihnen spazieren, lesen gemeinsam mit ihnen, helfen beim Ausfüllen von Unterlagen, bei Einkäufen oder bei Friedhofsbesuchen. Auch Arztbesuche werden durch sie problemlos möglich und manchmal sind es nur nette Worte, die einsame Menschen glücklich machen.Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die sich die „Zeitspender“ vorgenommen haben. Aber sie geben nicht nur, sondern sie nehmen ganz viel für sich selbst mit! Und das ist Ansporn für die weitere Arbeit. 

Mit der finanziellen Unterstützung unseres Fraktionsvereins soll nun eine kleine Bibliothek erweitert und ein Vereinsfest als Dankeschön für die Mitglieder organisiert werden. 

 

10. Januar 2017

Übergabe von Spendenschecks des Vereins unserer Fraktion - Teil 2

Den zweiten Spendenscheck über 500 € überreichte ich heute der Leiterin des Jugendgästehauses Rothleimmühle in Nordhausen, Carmen Witzel, für das herausragende Projekt "Klassenreise zur Musik". Hierbei soll Kindern gezeigt werden, wie viel Spaß Musik bereiten kann und Lust auf mehr Musik, Gesang und Bewegung gemacht werden. 

Konkret gestaltet sich das so, dass in dieser Woche eine Inklusive Klassenreise zur Musik stattfindet. Mit dabei sind fünf Schulklassen aus Nordhausen, Berlingerode, Dittrichshütte und Saalfeld. Die Drittklässler erleben in dieser Wochen professionelle Künstlerinnen und Künstler, die mit ihnen innerhalb weniger Tage ein Mini-Musical erarbeiten. Gesang, Percussion und Tanz – in diesen Workshops arbeiten die Kinder eifrig. Sie haben viel Spaß und Motivation, in ihre Rollen einzutauchen. Begleitet werden sie von den Referenten der Klassenreise zur Musik: Jens Pape (Musikalische Leitung, Komponist und Workshopleiter Gesang, Insina Lüschen (Gesang & Orga), Emre Akca (Percussion) und Vanessa Derkum (Tanz). Den Abschluss und sicherlich Höhepunkt bildet dann die öffentliche Aufführung des Stückes am kommenden Samstag. 

Das Jugendgäste- und Bildungshaus initiierte diese Projekt 2006 gemeinsam mit Rolf Zuckowski und seiner Stiftung Kinder brauchen Musik. Dank der Unterstützung mehrerer Sponsoren war dieses Projekt möglich geworden. Schön, dass wir uns daran beteiligen konnten.

25. November 2016

Werk eines Thüringer Künstlers für Kunstsammlung angekauft

In dieser Woche kamen wir Mitglieder des Kunstbeirates zu unserer diesjährigen Ankaufsitzung zusammen - viele ganz unterschiedliche Werke galt es zu betrachten und dann eine Auswahl zu treffen. Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Werk des, von mir vorgeschlagenen, Künstlers Heinz Scharr angekauft wurde. Diese Rohrfederzeichnung aus der Folge "Vegetativ" gehört nun zur Kunstsammlung des Deutsches Bundestages.

Der 92-jährige Heinz Scharr, ausgezeichnet mit dem Thüringer Verdienstorden, lebt und arbeitet in meinem Wahlkreis, auf dem Komturhof Utterode.

 

HIER mehr Informationen zu ihm.

20. Oktober 2016

"Anderen Zeit zu schenken, bereichert auch das eigene Leben"

Die "Thüringer Allgemeine" berichtet heute in ihrer Nordhäuser Lokalausgabe unter dem Titel "Südharzer engagieren sich als Zeitspender" über das wunderbare Projekt Netzwerk "Zeitspender". Das ist ein Nordhäuser Verein, dessen ehrenamtliche Mitstreiterinnen es sich zur Aufgabe gemacht haben, alten und kranken Menschen etwas ihrer Zeit spenden. Dabei springen sie mal als Fahrdienst ein, machen gemeinsame Spaziergänge, erledigen Einkäufe und Arztbesuche oder lesen einfach nur etwas vor.
Ich habe den Verein mitgegründet und natürlich selbst schon vorgelesen beim Sommerfest in der Diakonie Günzerode - was noch nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Meine Mitarbeiterin Im Nordhäuser Wahlkreisbüro, Ilona Scharff, ist die Vorsitzende des Vereins und Ansprechpartnerin in allen Dingen.

7. Oktober 2016

TA: "Hupach sieht noch einige kulturelle Baustellen im Eichsfeld"

Gestern traf ich mich mit Silvana Tismer von der Eichsfelder Lokalredaktion der
"Thüringer Allgemeine" zum Pressegespräch. Es ging um die Kultur in Thüringen und dabei vor allem um meinen Wahlkreis:

"Als Leinefelderin liegt der 48-Jährigen selbstverständlich auch das kulturelle Angebot im Eichsfeld am Herzen. 'Wir haben hier unglaublich engagierte Menschen', würdigt Sigrid Hupach. Aber es sei noch viel mehr drin. 'Mit eigentlich einfachen Mitteln ohne großen Aufwand.'

So bedauert sie, dass sich das Eichsfelder Kulturhaus außerhalb des Spielplans kaum für weitere Veranstaltungen öffnet, zum Beispiel als Gastgeber für Kulturtage oder Theaterprojekte fungiert. 'Ich weiß, dass es in Heiligenstadt keine Stelle für Theaterpädagogik gibt. Selbst das Nordhäuser Theater hat nur eine halbe. Aber man kann doch versuchen, mit Nordhausen zusammenzuarbeiten und auch mit kulturellen Institutionen im Eichsfeld', regt Hupach an."

(...)

"Zwei Dinge aber hat sie sich ganz oben auf ihre Prioritätenliste geschrieben. 'Erstens: Heiligenstadt oder Leinefelde braucht dringend wieder ein Kino. Und wenn es nur ein kleines ist.' Für junge Leute sei es kein Problem, bis Duderstadt, Mühlhausen oder Göttingen zu fahren. 'Aber für ältere Menschen, die gern mal wieder einen Film im Kino erleben möchten, schon.' Sie blickt dabei nach Bleicherode, wo ein kleines Kino noch existiert und auch gut angenommen wird. 'Und ein Kino könnte auch das Abendleben wieder beleben, wenn man nach einem guten Streifen noch irgendwo ein Glas Wein trinkt'. 

Zweitens nennt sie ein Sozialticket für Schüler, mit dem sie sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln frei und kostenlos durch den Landkreis bewegen können, beispielsweise zur Musikschule oder zu anderen außerschulischen Aktivitäten fahren könnten, ohne ihre Eltern zu bemühen. 'Wir haben mehrfach mit dem Landkreis erfolglos zu verhandeln versucht. Auch hier verstehe ich die Ablehnung nicht. Die Eichsfeldwerke sind ein kreiseigenes Unternehmen, die Busse fahren doch sowieso. Ob da mehr Leute drin sitzen, ist doch unerheblich. Einfach das Ticket an den Schülerausweis binden, das reiche doch schon.'"

HIER der komplette Beitrag.

4. Oktober 2016

Besuch zweier Einrichtungen in Nordhausen

Auf Einladung von Udo Dahlmann, dem Werkstattratsvorsitzenden der Nordthüringer Werkstätten gemeinnützige GmbH und Vorsitzenden des Beirates für Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankungen beim Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe, nahm ich heute an einer Diskussionsrunde zum Bundesteilhabegesetz teil. Die Anwesenden diskutierten sehr engagiert über fünf Forderungen, die sie vor der Beschlussfassung im Bundestag unbedingt in die Diskussion einbringen wollen und mir mit auf den Weg gaben.

Unter dem Motto „Das steckt nicht drin!“ fordern sie:

  • Alle Menschen mit Behinderungen dürfen nicht von Eingliederungshilfe ausgeschlossen werden, alle müssen teilhaben können
  • Bildung und Arbeit muss für alle Menschen mit Behinderung möglich sei, auch wenn die Hilfe und Unterstützung über das Normale hinaus geht
  • Menschen mit Behinderungen brauchen Eingliederungshilfe und Pflege - kein Abschieben in die Pflege
  • Poolen muss ausgeschlossen werden, dadurch werden Leistungen für Menschen mit Behinderungen deutlich schlechter
  • Die Beitragsfreigrenze von 2600 € muss deutlich erhöht werden, MmB müssen sich auch mal eine Reise leisten können oder Einrichtungsgegenstände für ihre Unterkunft; Sparen muss auch für sie möglich sein.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde konnte ich mich im Gebäudekomplex der Lebenshilfe von einer sehr verantwortungsvollen, leidenschaftlichen Arbeit mit Menschen mit Behinderungen überzeugen. Eine nächste Gesprächsrunde haben wir gleich gestern vereinbart.

Danach ging es in das Jugendgästehaus Rotleimmühle, eine Einrichtung des Jugendsozialwerkes Nordhausen e.V., wo mich die Leiterin, Frau Witzel, begrüßte.

Die „Rotleimmühle“ verfügt über zwei Bettenhäuser mit insgesamt 130 Betten in 32 Zimmern. Im historischen, 1995 vollständig renovierten Fachwerkhaus sowie im Jahr 2011 eröffneten barrierefreien, neu erbauten Bettenhaus stehen den unterschiedlichen Gästegruppen moderne Unterkünfte zur Verfügung. Ein großzügiges Außengelände lädt zu Bewegung und Sport, aber auch zum Entspannen und zu gemütlichen Grillveranstaltungen ein. Streetball, Minigolf, Volleyball oder Tischtennis, Erlebnistouren durch den nahegelegenen Park Hohenrode und den Stadtpark - vielfältige Freizeiterlebnisse sind hier möglich und werden reichlich genutzt.

Seit 2007 arbeitet die Einrichtung mit der Stiftung „Kinder brauchen Musik“ zusammen, die von Rolf und Monika Zuchowski gegründet wurde. Gemeinsam wurde die „Klassenreise zur Musik“ entwickelt.

Sie arbeiten seit 1998 nach den Qualitätsstandards und Qualitätskriterien von GUT DRAUF, einer Jugendaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es wurde eine attraktive Gesundheitsförderungsaktion für die 12 bis 18-jährigen entwickelt und nutzt die Wechselwirkungen zwischen den gesundheitsrelevanten Bereichen der Ernährung, Bewegung und Entspannung, um die Jugendlichen zielgruppengerecht zu erreichen.

Hier wird die Phase der Pubertät als große Chance angesehen. Die Jugendlichen sind offen für Neues und für Experimente! Ein Dankeschön an das Team, das unermüdlich daran arbeitet, jungen Menschen zu zeigen, dass gesundheitsförderliches Verhalten und Bewältigungsstrategien Spaß machen können und mit Wohlbefinden verbunden sind. 

16. September 2016

Ein Tag in Nordhausen

Gestern besuchte ich die Flüchtlingsunterkunft der Arbeiterwohlfahrt in Wipperdorf, wo ich von der Flüchtlingskoordinatorin des Landkreises Nordhausen, Angela Hummitzsch, und dem Leiter der Einrichtung, Herrn Töpfer, empfangen wurde (Foto oben links). Ich erfuhr dort, dass nach anfänglichen Problemen mit der Integration der Flüchtlinge im Ort sie inzwischen von den BürgerInnen akzeptiert werden und es dabei eine wunderbare Unterstützung durch die Initiative „Wipperdorf hilft“ gibt. Für den 24. September ist eine Veranstaltung für die BürgerInnen der Gemeinde geplant: Flüchtlinge laden die Öffentlichkeit in die Einrichtung zum Essen ein. Gekocht werden natürlich typische Landesgerichte!

Als nächste Station stand das Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen auf dem Programm (Foto oben rechts), das ich mir gemeinsam mit Katinka Mitteldorf, der kulturpolitischen Sprecherin der Linken im Thüringer Landtag, anschaute. 2002 wurde dieses Haus nach umfangreichen Sanierungen als neues Zentrum für Kunst in Nordthüringen eröffnet und beherbergt u.a. die städtische Kunstsammlung sowie Werke der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung. Das Haus ist bereits seit 1927 Städtisches Museum der Stadt Nordhausen.

Zum Schluss ging es für uns Kulturpolitikerinnen noch in die Jugendkunstschule der Stadt, wo wir von der Leiterin, Martina Degenhart, herumgeführt wurden (Foto unten). Sie erzählte uns von den Projekten und Angeboten aller Sparten und wie es gelingt, die jungen Menschen durch das künstlerische Arbeiten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

25. August 2016

Zeitspende-Aktion während des Sommerfests in der Diakonie Günzerode

Das Netzwerk „Zeitspender“ aus Nordhausen war am Donnerstag im Einsatz in der Diakonie in Günzerode. Ich nutzte meinen Besuch anlässlich des Sommerfestes der Einrichtung, um auf Wunsch der Senior_innen aus dem bekannten Buch der Hausmärchen der Gebrüder Grimm Geschichten zu lesen, sehr zur Freude der Anwesenden.

Den Verein hab ich im September 2015 mit gegründet und unterstützte die Aktiven sehr in ihrer Arbeit. Die Idee ist entstanden in den Jahren 2014/2015. Wir kamen mit vielen Menschen ins Gespräch und ihre Sorgen und Probleme wurden an uns herangetragen.

Sieben Interessierte trafen sich damals, um ihre Gedanken und Ideen, die sie oft im eigenen Wohnumfeld sammelten, mit Gleichgesinnten zu diskutieren. Schnell war klar: wir wollen helfen, wir wollen einen Teil unserer Freizeit spenden! Menschen etwas unbezahlbares, nämlich unsere Zeit zu schenken, ist die Grundidee unserer Gruppe.

Ehrenamtliches Engagement macht auch uns selbst glücklich, eigene Kräfte und Fähigkeiten uneigennützig einzubringen, all das bereichert auch das eigene Leben und die Motivation in der Gruppe.

Gegenwärtig erfolgen unsere Einsätze in Senioren- und Pflegeheimen, in der Hospizarbeit, in der Tagespflege, aber auch zu Hause im gewohnten Umfeld.

Unsere Besuchspartnerschaften sollen Bestand haben, wir wollen Zeit und ein offenes Ohr bieten und sehen uns als Multiplikatoren, die nach außen hin eine größere Akzeptanz für pflege- und hilfebedürftige Menschen erreichen wollen.

24. August 2016

Mit meinem Fraktionskollegen Frank Tempel auf Tour im Eichsfeld

Am 24. August 2016 besuchte mich Frank Tempel, mein Fraktionskollege aus dem Altenburger Land, Mitglied im Innenausschuss und Drogenpolitischer Sprecher unserer Fraktion, im Eichsfeld. 

Zuerst besuchten wir die Fachklinik Rusteberg in Marth, die 60 Therapieplätze für Menschen mit einem Drogen-, Alkohol-und Medikamentenproblem bietet. Während eines Gespräches über fachspezifische Themen mit der Chefärztin, Frau Haupt-Karvountzis, lernten wir das Konzept der Einrichtung kennen und unternahmen im Anschluss daran einen Rundgang durch einige Therapiestätten. Wie in vielen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen wurde auch bei unserem Gespräch auf den stetig wachsenden bürokratischen Aufwand in den Bereichen Antragstellung und medizinischer Dokumentation kritisch verwiesen.

Den zweiten Teil des Eichsfeldbesuches bildete eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Eichsfelder Verein AESKULAP e.V. in der Gaststätte „Lindenhof“ in Küllstedt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellten wir uns vor und gaben einen Einblick in unsere Tätigkeit im Bundestag und seinen Ausschüssen. Im Gegenzug erläuterte das Mitglied des Vorstandes von AESKULAP e.V., Herr Bodo Scheiler, die Tätigkeitsschwerpunkte des Vereines AESKULAP e.V. – die Seniorenarbeit und die Betreuung von Menschen, die Bundesfreiwilligendienst leisten. Herr Scheiler gab uns seine Bitte mit auf den Weg, die Tätigkeit des Vereins, welcher in seiner Arbeit hauptsächlich auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist, stärker auch politisch zu unterstützen. 

In der darauffolgenden Gesprächsrunde beantworteten wir Fragen der Anwesenden in Bezug auf aktuelle politische Themen: das neue Zivilschutzkonzept des Bundes, Probleme der inneren Sicherheit in Deutschland, die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA, aber auch die Thüringer Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform. Frank Tempel äußerte im Zusammenhang mit den jüngsten Pressemitteilungen bezüglich des neuen Zivilschutzkonzeptes Kritik an der Art der Kommunikation dieses Konzeptes in der Öffentlichkeit, während ich auf die negativen Auswirkungen von TTIP und CETA auf alle Bereich der Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger hinwies und die Anwesenden zur Teilnahme am bundesweiten Protest gegen die Abkommen am 17. September 2016 einlud. 

18. August 2016

Mit meinem Fraktionskollegen Ralph Lenkert zu Besuch in Bleicherode

Sigrid Hupach, Ralph Lenkert, Wilfried Guder, Dr. Uwe Landsiedel (v.l.n.r.) auf dem Gelände der NDH(E) in Bleicherode

Am 18. August machte ich mit meinem MdB-Kollegen Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, im Rahmen unserer Sommertour durch Thüringen Station in Bleicherode.

Wir wurden vom Bürgermeister Frank Rostek und Vertretern der Stadt herzlich begrüßt und informierten uns über das kulturelle Geschehen im Ort und in der Region. Dabei kamen Erfolge ebenso zur Sprache, wie auch die Probleme und Sorgen der Verantwortlichen thematisiert wurden.

So konnten wir uns im Filmtheater von der Sanierung im Innenbereich überzeugen, jedoch ist die Erneuerung des Fußbodens eine dringende Maßnahme, die finanziell bislang nicht gesichert ist. Mit durchschnittlich 8.000 bis 12.000 Besuchern im Jahr ist das Kino eines der kulturellen Zentren der Region. Hier können Interessierte auch Räumlichkeiten für private Veranstaltungen mieten und Wunschfilmvorführungen werden ermöglicht.

Im Anschluss besuchten wir die „Alte Kanzlei“, ein historisches Gebäudeensemble, das durch bürgerschaftliches Engagement vor dem Verfall geschützt und einer Gemeinnützigkeit zugeführt wurde. Es hat sich zu einem anerkannten Kommunikationsschwerpunkt der Stadt entwickelt. Die Räumlichkeiten werden unter anderem für Dauerausstellungen und Sammlungen, von der Kreismusikschule und der Stadtbücherei genutzt. Die Räume stehen darüber hinaus auch den Bürgerinnen und Bürgern zur privaten Nutzung zur Verfügung. Einig waren wir uns hier, dass die personelle Situation in der Bibliothek dringend verbessert werden muss. 

Als nächstes stand das Kulturhaus auf dem Programm, das kulturelle Zentrum der Stadt: es beherbergt über 50 Vereine und bietet über 1.000 Veranstaltungen mit 30.000 Besuchern im Jahr an. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Stadt, der Förderverein und der Heimat- und Fremdenverkehrsverein gemeinsam an einer Sanierung arbeiten. Bedingt durch sehr strenge Brandschutzauflagen gestaltet sich dies jedoch als äußerst schwierig.  

Anschließend waren wir zu Gast in der NDH Entsorgungs- und Betreibergesellschaft. Eine Grubenfahrt in 608 Meter Tiefe bildete den Abschluss unseres Besuches in Bleicherode. Der Grubenbetriebsführer, Herr Schmidt, erläuterte sehr anschaulich die Verwertung von bergbaufremden Abfällen als Bergversatz und die angewandten Versatzverfahren. Deutlich wurde dabei vor allem, wie wichtig qualifiziertes Personal mit langjährigen Erfahrungen ist. 

Ein sehr interessanter Tag in Bleicherode liegt hinter uns - mit vielen Gesprächen, bei denen Probleme der Region diskutiert und Lösungsansätze gesucht wurden.

Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber!

15. August 2016

Zu Besuch in der Flüchtlingsunterkunft in Bodenstein

Am heutigen Montag besuchte ich die Unterkunft für Geflüchtete in Bodenstein (Eichsfeldkreis), die vom CARITAS-Verband betrieben wird.

Im Gespräch gaben mir der Heimleiter, der Leiter des CARITAS-Pflegedienstes und die Sozialarbeiterin einen detaillierten und aufschlussreichen Überblick über die Belegung des Heimes, die Herkunft der Bewohnerinnen und Bewohner und die soziale Betreuung der Flüchtlinge. 

Im Anschluss an das Gespräch hatte ich auch die Gelegenheit, die Räumlichkeiten und Außenanlagen der Einrichtung zu besichtigen. 

 

1. Juli 2016

Unterstützung für den Russischen Integrationsverein "Rodnik" e.V.

Das war wieder einer dieser ganz besonders angenehmen Termine: am Montag übergab ich einen symbolischen Scheck über 300,- Euro an Ljuba Umarow vom Russischen Integrationsverein "Rodnik" e.V.

Der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützte damit die Veranstaltung des Vereins anlässlich des 75. Jahrestages des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Bereits am 18. Juni fand diese im Foyer der Stadthalle Heilbad Heiligenstadt statt - gemeinsam veranstaltet mit dem Kreisverband DIE LINKE. Eichsfeld. Unter dem Titel "Deutschland und Russland – Partnerschaft und Gegnerschaft im 20. und 21. Jahrhundert" war zunächst ein Vortrag des Historikers Dr. Stefan Bollinger über sein Buch "Meinst du, die Russen wollen Krieg?" zu hören - anschließend wurde diskutiert. Jeder Gast erhielt einen Teller mit original russischer Soldatengrütze, zubereitet von Frauen des russischen Integrationsvereins, dazu einen Becher Wodka. Danach folgte ein Kulturprogramm mit Liedern aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges des sowjetischen Volkes und Friedensgedichten. 

14. Juni 2016

Jan Korte zu Gast in meinem Wahlkreis

Gestern kam mein Fraktionskollege, Jan Korte, zu mir nach Nordthüringen. Zunächst fuhren wir in das Kali-Bergbau-Museum Bischofferode, das einen Überblick zur Geschichte des Salzbergbaus im Eichsfeld gibt. Gerhard Jüttemann, ehemaliger Kalikumpel und Vorsitzender des Thomas-Müntzer-Kalivereins, der das Museum betreibt, führte uns durch die Ausstellung. Ein Bestandteil ist natürlich auch die Dokumentation des Arbeitskampfes der Kumpel im Jahr 1993, der leider erfolglos war. Zum 31.12.1993 wurde das Kaliwerk Bischofferode geschlossen. Jan Korte war sehr interessiert und beeindruckt von dem, was Gerhard Jüttemann aus dieser Zeit zu berichten hatte. 

Am Abend hatte ich dann in die Stadtbibliothek Heiligenstadt eingeladen, wo Jan Korte aus seinem Buch "Geh doch rüber! Feinste Beobachtungen aus Ost und West" las.
Korte, 1977 in Osnabrück geboren, studierte in Hannover und ist jetzt Bundestagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt. In diesem Buch hat er über seine Erfahrungen als Linker in Ost und West sowie über den Berliner Politikbetrieb unterhaltsame, politische Kurzgeschichten verfasst: Warum man im Osten sein Gegenüber mit Handschlag begrüßt – und im Westen besser darauf verzichtet. Hier spricht man seinen Namen auch nicht Jan(n) aus, sondern Ja(h)n. Was ein B 1000 ist, wann er ein Kännchen Filterkaffee trinkt und warum die Rothirschkuh Aurora ein Fall für den Verfassungsschutz ist, erfährt man aus seinem Buch.

Das war eine durch und durch gelungene Lesung - das Publikum fand die kleinen, amüsanten Geschichten sehr köstlich und waren begeistert von der Art, wie Jan Korte sie vorgetragen hat.

***

Die Lokalausgabe Eichsfeld der "Thüringischen Landeszeitung" berichtet am 15. Juni 2016 über die Lesung und veröffentlicht außerdem ein Interview mit Jan Korte:

Artikel zur Lesung

Interview mit Jan Korte

 

13. Juni 2016

Verein der Bundestagsfraktion unterstützt Sommercamp des SG Birkungen 07 e.V.

Am Samstag war ich zu Gast beim Kinder- und Jugendcamp dieses Fußballvereins in meinem Wahlkreis, was traditionell zum Ende der Saison veranstaltet wird. Die Vereinsmitglieder konnten an mehreren Stationen DFB-Abzeichen erlangen, Eltern traten gegen ihre Kinder an, es gab Kutschfahrten, Lagerfeuer und gemeinsames Zelten. Ein vielseitiges Ereignis für die ganze Familie.

Schön war auch, dass ich bei dieser Gelegenheit einen symbolischen Scheck des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. übergeben konnte, der dieses Camp mit 450 Euro unterstützt hat. 

28. Mai 2016

Demo in Leinefelde gegen NPD-Eichsfeldtag

Auch in diesem Jahr rief das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts Bürgerinnen und Bürger zu der Demo "Kein (Sport-) Platz für Nazis im Eichsfeld" auf, um Gesicht zu zeigen gegen die von der NPD initiierte Rechtsrockveranstaltung, Hetze und Menschenverachtung.
Für Mitmenschlichkeit, Menschenrechte und Menschenwürde gegen Rassismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit demonstrierten viele Bürgerinnen und Bürger heute in Leinefelde. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben.

8. Mai 2016

Jahrestag der Befreiung - Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Der 8. Mai – Tag der Befreiung – war für mich und meinen Kreisverband DIE LINKE. Eichsfeld auch in diesem Jahr wieder Anlass, sich auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Heiligenstadt zu einer Gedenkveranstaltung zusammenzufinden. Vor 71 Jahren wurde vom Oberkommandierenden der Deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet und somit dem sechsjährigen Morden in Europa ein Ende gesetzt.

In meiner Ansprache würdigte ich den Beitrag der Alliierten zur Befreiung Deutschlands von Faschismus und Krieg und erinnerte an die ca. 60 Millionen Opfer, unter ihnen ca. 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger. In einer Schweigeminute gedachten wir der Toten des Zweiten Weltkrieges und legten Blumengebinde und Blumensträuße am Ehrenmal für die gefallen Sowjetsoldaten nieder.

Anschließend ging meine Mitarbeiterin und stellvertretende Kreisvorsitzende, Petra Welitschkin, in ihrem Redebeitrag auf die Thematik Geschichtsrevisionismus zu Lasten des Antifaschismus in der gegenwärtigen öffentlichen Geschichtsdebatte ein und bezeichnete es als Aufgabe aller Antifaschisten, die historische Wahrheit zu wahren und zu verteidigen. Auch die russlanddeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung brachten sich mit Redebeiträgen ein. Unter anderem wurde gefordert, die Erinnerung an den heldenhaften Kampf der Vorfahren im Großen Vaterländischen Krieg zu bewahren und die jungen Menschen im Sinne der antifaschistischen Traditionen und des Kampfes um die Erhaltung des Friedens zu erziehen. Abgerundet wurde die Gedenkstunde mit Gedichten in deutscher und russischer Sprache zum Thema Frieden und wider das Vergessen. 

Unsere Fraktion hatte auch in diesem Jahr wieder den Antrag "Tag der Befreiung muss gesetzlicher Gedenktag werden" in den Bundestag eingebracht.

3. Mai 2016

Ein Tag mit Petra Pau in Mühlhausen

Gestern war meine Fraktionskollegin und die Vizepräsidentin des Bundestages, Petra Pau, zu Gast in meinem Wahlkreis, genauer gesagt in Mühlhausen. Der erste Termin führte uns in die Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises "Johann August Röbling", wo wir uns mit dem Schulleiter, Peter Ewert, und allen Fachbereichsleitern trafen. Sie zeigten uns die Schule und berichteten von ihrer Arbeit - u.a. von der Integration der geflüchteten Kinder. Außerdem gab es eine Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern, die viele interessante Fragen zu gesellschaftspolitischen Themen an uns richteten, u.a. wurden Probleme mit der anstehenden neuen Berufsschulnetzplanung in Thüringen angesprochen. Das war eine spannende Diskussion. 

Anschließend ging es für uns ins Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises, wo wir mit dem Leiter des Fachdienstes Migration, Horst Busch, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprachen. Danach besuchten wir die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Mühlhausen, ließen uns alles zeigen und kamen auch mit ehemaligen Bewohnern des Hauses ins Gespräch. 

Zum Abschluss des Tages hatten wir ins 3K-Theater eingeladen, wo Petra Pau aus ihrem Buch "Gottlose Type - Meine unfrisierten Erinnerungen" las und dem Publikum auch Rede und Antwort stand.

Das war ein rundum gelungener Tag!

 

Eulenspiegel Verlag: "Gottlose Type" 

1. Mai 2016

Fest zum 1. Mai in Leinefelde

Traditionsgemäß habe ich heute mit meinem Kreisverband DIE LINKE. Eichsfeld zu einem Maifest eingeladen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

 

Im Zusammenhang mit dem diesjährigen internationalen Arbeiterkampftag bin ich auch noch einmal auf unsere Forderungen aus der 2015 gestarteten Kampagne „Das muss drin sein“ eingegangen. Unsere Partei tritt für ein gutes Leben für Jede und Jeden, mehr Chancengerechtigkeit für bezahlbare Wohnungen, gute Bildung und gute Gesundheitsversorgung und gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und prekäres Leben ein. Am 1.Mai und jeden Tag. Unsere diesjährige Hauptforderung für mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit zielt auf eine deutliche Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger in wesentlichen Bereichen der Daseinsvorsorge ab.

 

 

 

21. April 2016

Infostand in Nordhausen

Heute Vormittag habe ich mit meiner Mitarbeiterin, Ilona Scharff, eine Bürgersprechstunde auf dem Nordhäuser Marktplatz durchgeführt. Es ist immer wieder wichtig und gut, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen und mit ihnen über ihre Anliegen, Sorgen oder Anregungen zu reden.

19. April 2016

Spende für den Naturschutzbund

Heute habe ich dem NABU Eichsfeld einen Scheck der "Alternative 54 Erfurt e.V." in Höhe von 250 € übergeben. Danach gab es einen Vortrag vom NABU-Vorstandsmitglied Thomas Keppler über den Stieglitz, den Vogel des Jahres 2016.

Wie wir in der Bundestagsfraktion einen Verein haben, der die Erhöhungen unserer Diäten an verschiedene Initiativen und Projekte weitergibt, so haben die linken Abgeordneten in Thüringen den Verein „Alternative 54 Erfurt e.V.“ gegründet und geben durch ihn ihre Diätenerhöhungen an soziale, kulturelle und ehrenamtliche Vereine sowie Jugendprojekte weiter. Ich bin auch Mitglied in diesem Verein.

10. April 2016

Ein Tag der Erinnerung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Fotos: plhage

Heute war ich bei der zentralen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora. Nach der Begrüßung des Leiters der Gedenkstätte, Dr. Stefan Hördler, sprach Thüringens Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, ein Grußwort. Anschließend hielt Albert van Hoey, Überlebender der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau sowie Vorsitzender des Häftlingsbeirats, eine Ansprache.

5. April 2016

Infostand zu TTIP & CETA

Heute Vormittag habe ich in der Heiligenstädter Fußgängerzone einen Infostand zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA gehabt. Mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sprach ich über den Stand der Verhandlungen, die Auswirkungen der beiden Abkommen auf Demokratie und Rechtsstaat sowie das Alltagsleben der Menschen als Verbraucher und Arbeitnehmer. Im Februar nutzte ich die Möglichkeit und nahm in einem Lesesaal des Wirtschaftsministeriums Einsicht in die streng geheimen Vertragsunterlagen.

Bei den heutigen Gesprächen konnte ich auch gleich Werbung für die Großdemo am 23.4.2016 in Hannover machen. Das Motto: TTIP & CETA stoppen - Für einen gerechten Welthandel.
Ich werde an dem Tag in Hannover sein.

8. März 2016

Rote Rosen für Frauen in Heilbad Heiligenstadt

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages grüßen meine Mitarbeiterinnen und ich Frauen mit roten Rosen und erinnern damit an die Bedeutung und die Geschichte des Internationalen Frauentages.
Unter der Losung „Heute für morgen Zeichen setzen“ ruft der DGB in diesem Jahr zum Internationalen Frauentag auf.
Jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit – oft ihr gesamtes Erwerbsleben lang. Meistens ist es die Frau, die zusätzlich für Kinder und Haushalt sorgt, was für viele Frauen nur mit einem Mini- oder Teilzeitjob möglich ist. Teilzeit mit wenigen Arbeitsstunden ist mit Nachteilen verbunden: beim Einkommen, bei der beruflichen Karriere, bei der sozialen Sicherung. Für eine geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben brauchen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Arbeitszeitsouveränität.

Deshalb setzen die Gewerkschaften am internationalen Frauentag 2016 ein Zeichen und fordern:
Das im Teilzeit- und Befristungsgesetz enthaltene Recht auf Teilzeit auf alle Beschäftigten auszuweiten, unabhängig von der Größe des Betriebes, in dem sie arbeiten.
Ein Recht auf befristete Teilzeit, damit Beschäftigte ihre Arbeitszeit nach Bedarf wieder aufstocken können.

Die LINKE. unterstützt diese Forderungen des DGB. DIE LINKE. fordert auch 2016 weiterhin eine gleichberechtigte Teilung der Familien- und Sorgearbeit, gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit sowie mehr Chancengerechtigkeit bei der Verteilung öffentlicher Fördergelder zum Beispiel im Kultur- und Medienbereich.

2. März 2016

Diskussionsveranstaltung zu Freihandelsabkommen

Gestern Abend fand in meinem Wahlkreis, genauer gesagt in Heiligenstadt, eine Informationsveranstaltung zum Thema „Freihandel – Fluch oder Segen“ statt. Etwa 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um den Vortrag meines Fraktionskollegen Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher zu hören und anschließend mit ihm Fragen bezüglich der umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu diskutieren.

Nach meiner kurzen Begrüßung erfuhren unsere Gäste, welche Gefahren für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer, Verbraucherinnen und Verbraucher im Fall einer Annahme des TTIP drohen. Ralph Lenkert wies anhand von Statistiken nach, dass die genannten Abkommen nur unbedeutende Effekte auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Steigerung der Handelsvolumen der europäischen Länder haben würden. Stattdessen verfolgten die Abkommen zwischen den USA und der EU sowie Kanada und der EU, die streng geheim verhandelt werden, den Zweck, die Allmacht des Großkapitals zu ermöglichen, Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherstandards auszuhebeln, Investorenschutz über das Gemeinwohl stellen – und dies unwiderruflich. Maximale Liberalisierung, also Privatisierung und die faktische Entmachtung der demokratisch gewählten Parlamente der EU-Staaten durch die Entscheidungshoheit internationaler privater Schiedsgerichte wären weitere Folgen der Annahme von TTIP und CETA.

Um diese Abkommen zu verhindern, können die Bürgerinnen und Bürger einiges tun: Zum Beispiel wurden bereits über 3 Millionen Unterschriften gegen TTIP und CETA gesammelt, am 11. Oktober 2015 nahmen 250.000 Bürgerinnen und Bürger an einer Großdemonstration gegen das TTIP in Berlin teil, und für den 23. April 2016 ist eine weitere Protestaktion in Hannover geplant. TTIP und CETA dürfen nicht ratifiziert werden!

5. Februar 2016

Mit Thüringens Ministerpräsidenten durch meinen Wahlkreis

Bodo Ramelow bereist heute meinen Wahlkreis Nordhausen und ich bin bei einigen Terminen mit dabei - wie u.a. Angela Hummitzsch, die Flüchtlingskoordinatorin des Landkreises, und die Thüringer Landtagsabgeordnete Katinka Mitteldorf (Foto oben links). Am Mittag besuchten wir die Flüchtlingsunterkunft in Sülzhayn. In der ehemaligen Schule sind derzeit 100 Personen, davon 44 Kinder untergebracht. Nach einer Renovierung sollen bis zu 220 Geflüchtete dort Platz finden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der früheren Aula ging es weiter in das Evangelische Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen in Neustadt/Südharz, dem einzigen Kurort im Landkreis, der daher auch von touristischer Bedeutung für diese Region ist.
Foto unten rechts: Landrat Matthias Jendricke und Bodo Ramelow (v.l.) machen sich ein Bild von der Klinik.

20. November 2015

Bundesweiter Vorlesetag auch in Leinefelde

Auch ich habe den heutigen Vorlesetag unterstützt und war zu Gast in der Staatlichen Regelschule "Johann Carl Fuhlrott" in meinem Heimatort Leinefelde. 

Ich habe Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b vorgelesen. Das Buch, welches die Schule vorgeschlagen hatte, heißt : "emmaboy - tomgirl" von Blake Nelson. In dem Roman geht es um Emma und Tom, die für einige Tage die Rollen tauschen - Emma steckt in Toms Körper und Tom in Emmas. Es ist ein schönes Buch über Rollenbilder und Vorurteile und bot so auch viel Stoff fürs Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. 

Die bundesweite Aktion findet heute bereits zum 12. Mal statt und wird organisiert von der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. Erstmalig haben sich dieses Jahr über 100.000 Vorleserinnen und Vorleser daran beteiligt und vor etwa 2 Millionen Kindern Geschichten vorgelesen, Märchen erzählt und über Bücher und das Lesen allgemein gesprochen. 

 

 

1. September 2015

Weltfriedenstag: Keine Rüstungsexporte in Kriegsgebiete

Anlässlich des heutigen Weltfriedenstages habe ich gemeinsam mit anderen Mitgliedern unseres Kreisverbandes DIE LINKE Eichsfeld zum Besuch eines Informationsstandes in der Heiligenstädter Fußgängerzone eingeladen. 

Vor 76 Jahren begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der 2.Weltkrieg, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete und der unermessliches menschliches Leid über die Menschen vieler Länder brachte. Angesichts der heutigen Situation in der Welt, in der der Krieg wieder verstärkt als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" benutzt wird, Menschen vom Tod anderer Menschen profitieren und der Weltfrieden ernsthaft gefährdet ist, besteht die Notwendigkeit, aus der Geschichte Lehren zu ziehen, die Ursachen der Kriege zu erkennen und mehr Menschen für die Erhaltung des Friedens zu aktivieren.

DIE LINKE. fordert ein Ende der Rüstungsexporte in Kriegs –und Krisengebiete und die Lösung von Konflikten mit friedlichen Mitteln. 

31. August 2015

Lesung im Wahlkreis: Ostdeutsche Lebensläufe

Heute war Katrin Rohnstock - Autorin, Herausgeberin und Gründerin der Firma Rohnstock Biografien - zu Gast in Heilbad Heiligenstadt. Im "Alten Rathaus" stellte sie ihr Buchprojekt  "Mein letzter Arbeitstag. Abgewickelt nach 89/90. Ostdeutsche Lebensläufe" vor. Es berichtet davon, wie der Kollaps der DDR-Wirtschaft zum Trauma vieler Menschen in Ostdeutschland wurde. 

In der Diskussion nach der Lesung, die ich moderiert habe, ging es unter anderem um den hohen Stellenwert der Kultur in der DDR, die damals für alle zur Normalität gehörte. Mir war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es in der Regel ein breites kulturelles Angebot gab, das in das gesellschaftliche Leben und das der Betriebe fest integriert war. Dazu gehörten auch die Kulturhäuser überall vor Ort in den Städten und Gemeinden.

Nach 25 Jahren deutscher Einheit sollte man daran erinnern, was war, was bleiben wird, was erhaltenswert ist und was nicht in Vergessenheit geraten darf. Da sich in der heutigen Welt die Probleme immer mehr zuspitzen und bisher nicht gelöst werden konnten, sollten die Menschen alle Erfahrungen nutzen, die in den vergangenen Gesellschaftsformationen gesammelt wurden und zum positiven kulturellen Erbe der Menschheit gehören.

+++ Unter dem Titel "Zwei Bischofferöder berichten über die Kaliwerk-Schließung" berichtet die "Thüringer Allgemeine" über unsere Veranstaltung. +++

 

20. August 2015

Netzwerk "Zeitspender"

Heute informierte sich die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, im Rahmen ihrer Sommertour über das neu gegründete Netzwerk "Zeitspender". Sie traf sich in der Einrichtung des Diakonie-Werkes Landkreis Nordhausen-West e.V. in Günzerode mit den engagierten Initiatoren - mit dabei meine Wahlkreismitarbeiterin in Nordhausen, Ilona Scharff. Gleichzeitig informierte sich die Ministerin bei dem Geschäftsführer der Diakonie Herrn Görk und kommunalen Vertreten über die Pflegeeinrichtung in Günzerode und deren Erweiterung.

Das Netzwerk ist entstanden aus zunächst persönlichen Verbindungen zu Menschen in Pflegeheimen, im Hospiz und im Wohnumfeld Einzelner. Sie engagieren sich freiwillig und unentgeltlich, sie spenden ganz einfach einen Teil ihrer Freizeit. Menschen etwas unbezahlbares, nämlich Zeit zu schenken, ist die Grundidee der Gruppe. Zur Zeit besteht das Netzwerk aus 11 Mitgliedern, welche sich aus allen Altersgruppen zusammen setzt.

Der Einsatz erfolgt in Einrichtungen der Senioren und Pflegeheime, der Tagespflege sowie zu Hause im gewohnten Umfeld und im christlichen Hospiz "Haus Geborgenheit" in Neustadt. Neben den Pflegediensten, die ihre professionelle Hilfe anbieten, fehlen oft Menschen, die einfach mal zum Reden da sind, die als Fahrdienst einspringen, die Spaziergänge in vertrauter Umgebung ermöglichen, die als Lesepate oder Lesebegleiter zum Einsatz kommen oder die gemeinsam mit den Senioren musizieren. Besuche, Einkäufe oder Arztbesuche sind oft allein unmöglich geworden und zu Veranstaltungen, die man gern einmal besuchen möchte, ist oft keine Begleitung da. Für solche Situationen möchte sich das Netzwerk "Zeitspender" ehrenamtlich zur Verfügung stellen. In manchen Fällen sind sie auch "nur per Telefon zu Besuch", wenn die Decke einmal auf den Kopf fällt.

Die Arbeit steckt noch in den Kinderschuhen, in den letzten Wochen haben viele Gespräche in Pflegeeinrichtungen statt gefunden, Probleme wurden besprochen, Einsatzorte koordiniert und Zeitspender entsprechend zugeordnet.

"Es ist ein sehr flexibler Einsatz der bisher 11 Mitglieder des Netzwerks, wir wollen bunt, vielfältig und lebendig sein, wir wollen menschliche Nähe und Zuwendung geben und versuchen, soziale Kontakte und persönliche Begegnungen zu schaffen, damit Hoffnung und ein wenig Lebensfreude wieder einziehen" erklärt Ilona Scharff, Sprecherin der "Zeitspender". "Wir merken, dass das ehrenamtliche Engagement nicht nur den Senioren hilft, sondern es gibt uns selbst auch etwas zurück. Gutes tun und die eigenen Kräfte und Fähigkeiten uneigennützig einzubringen, all dies bereichert auch unser eigenes Leben."

Wer sich im Netzwerk "Zeitspender" engagieren möchte oder die Hilfe in Anspruch nehmen möchte kann sich unter der Telefonnummer 0173 745 9168 oder der E-Mail-Adresse netzwerk-zeitspender@web.de melden.

8. Juli 2015

Spenden für gute Zwecke

Gestern konnte ich in meinem Wahlkreisbüro in Nordhausen gleich zwei symbolische Schecks des Vereins unserer Fraktion übergeben: 

Der Verein Dritte Welt Initiative e.V. erhielt 500,- Euro zur Unterstützung seines Projektes Ferien für strahlengeschädigte Kinder aus der Region Tschernobyl. Seit über 20 Jahren schon lädt dieser Verein Kinder aus sozial schwachen Familien für einen Erholungsaufenthalt nach Nordhausen ein. Und der Sozialverband VdK Ortsverband Ilfeld bekam für sein Sommerfest mit Kulturprogramm 200,- Euro unseres Vereins. 

Das sind doch immer wieder die besonders erfreulichen Termine!

8. Mai 2015

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Die Linke. Eichsfeld gedachte heute zusammen mit Freundinnen und Freunden auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Heiligenstadt anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus den Millionen von Opfern. Gedenken und Mahnung: Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus!

Gestern Abend hatte unsere Fraktion zu einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus eingeladen. Im übervollen Atrium des Paul-Löbe-Hauses lasen beispielsweise Luc Jochimsen, Rolf Becker und Inge Heym ihre bewegenden Kindheitserinnerungen an den 8. Mai 1945. Manolis Glezos, der griechische Widerstandskämpfer und linke Politiker, hielt eine kämpferische Rede, die die 700 Gäste begeisterte. Außerdem sprachen u.a. Wladimir M. Grinin, der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine.

Unsere Fraktion hat erneut einen Antrag "Tag der Befreiung muss gesetzlicher Gedenktag werden" eingebracht, der heute Nachmittag debattiert wird. Eine Schande, dass dieser wohl abgelehnt werden wird... Der Antrag und weitere Informationen zum heutigen 8. Mai auf www.linksfraktion.de.

9. März 2015

Rote Rosen zum Frauentag

Heute hat die DIE LINKE. Eichsfeld  anlässlich des Internationalen Frauentags in der Heiligenstädter Innenstadt Frauen mit roten Rosen begrüßt. Die Losung  "Brot und Rosen" der amerikanischen Textilarbeiterinnen stammt aus dem Jahr 1912. Brot stand für die Forderung nach einem gerechtem Lohn und die Rosen standen für gute und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen. Auch heute sind noch viele Forderungen offen, wie z.B. die nach gleicher Bezahlung, paritätischer Aufteilung der Kindererziehung und Familienarbeit oder die konsequente Bekämpfung von häuslicher oder sexueller Gewalt.

Anschließend habe ich in mein Wahlkreisbüro zum Frauenbrunch eingeladen. Es gab viele interessante und spannende Gespräche.

18. November 2014

Ein Team für die Kultur im Norden Thüringens

Heute war Katinka Mitteldorf, neues Mitglied der Linksfraktion im Thüringer Landtag (Foto: rechts) bei mir im Wahlkreisbüro in Heiligenstadt. Wir haben uns auf eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zu kulturpolitischen Themen ab März 2015 verständigt, die dann zwei mal jährlich in Nordhausen stattfinden soll. Ebenso wird sie demnächst als Landtagsabgeordnete in Heiligenstadt in meinem Büro, welches sie mit finanzieren will, Sprechstunden anbieten. Auf gute Zusammenarbeit!!!
Danach gab es noch eine Scheckübergabe der Alternative 54 e.V. an Frau Fischer, Verband der Behinderten e.V. im Eichsfeld und abends ein Besuch des Jugendparlamentes der Stadt Heilbad Heiligenstadt. Dort wurden mir die aktuellen Projekte vorgestellt. Ein interessanter und ereignisreicher Tag.

19. September 2014

„Kunst in Kirchen“ – ein großartiges Projekt im Norden Thüringens

Es war im Mai dieses Jahres, als ich für mich eine echte Entdeckung machte. Da lernte ich nämlich Ines Gliemann von der Unteren Denkmalbehörde des Unstrut-Hainich-Kreises und die Aktion „Kunst in Kirchen“ kennen, die sie zu dieser Zeit schon zum 7. Mal organisierte. Zeitgenössische Kunst von ganz unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern aus Thüringen, ausgestellt in verschiedenen Kirchen des Landkreises – eine fantastische Idee. „Mit ‚Kunst in Kirchen‘ wollen wir hauptsächlich den Blick auf unser bauliches Erbe in den Dörfern lenken“, erklärte mir Hauptorganisatorin Gliemann. "Kirchen als Baudenkmale und spirituelle Orte, Orte der Kontemplation und der Kommunikation sollen wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken". Das Projekt wolle vor allem die Wiederentdeckung der Dorfkirchen auch als aktuelle Mitte der Gemeinde befördern, um ihnen so eine Zukunft zu sichern. Es wolle veränderte Sichtweisen ermöglichen, Mitverantwortung stärken und Zugänge auch für Menschen anbieten, die Kirche und Religion ansonsten fern stünden. 

In diesem Jahr wurden für die knapp siebenwöchige Ausstellungsdauer vom 16. August bis zum 3. Oktober sieben Orte mit evangelischen und katholischen Kirchen zwischen Hainich und Eichsfeld ausgewählt. Alle dort gezeigten Kunstwerke befassten sich im weiteren Sinne mit dem Thema „Licht und Schatten“ und waren über die gesamte Aktionsdauer allen Interessierten frei zugänglich. Ein wesentlicher Bestandteil von "Kunst in Kirchen" sind die Veranstaltungen an den ausgesuchten Ausstellungsorten: Konzerte, Theateraufführungen, Puppen- und Musiktheater…
Am 19. September konnte ich dann in Großengottern, in der St. Andreas Spitalkirche, erleben, wie dieses Projekt funktioniert und wirkt. Dort stellte der Weimarer Künstler Walter Sachs aus und an diesem Abend gab es zusätzlich ein Blues- und Folkkonzert des Duos Doc & Josa. Es war ein kurzweiliger und interessanter Abend und "Kunst in Kirchen" ist ein tolles Projekt, das hoffentlich auch in die 8. Runde gehen wird.

1. September 2014

Spitzenkandidat beim Friedensfest in Heiligenstadt

Heute war Bodo Ramelow anlässlich des Weltfriedenstages / Antikriegstages zu Gast beim Friedensfest der Eichsfelder Linken. Von 10 bis 12 Uhr fand unsere Veranstaltung auf dem Marktplatz in Heiligenstadt statt. Im Anschluss besuchte Bodo Ramelow zusammen mit den Direktkandidatinnen Marit Wagler (WK EIC I) und Petra Oberreich (WK EIC II) und mir das Theodor Storm Museum sowie die Leitec Gebäude GmbH in Heiligenstadt. 

16. Juli 2014

Scheckübergaben-Marathon

Am Dienstag habe ich in Nordhausen im Namen des Vereins unserer Bundestagsfraktion gleich drei Schecks übergeben können:

500,- € für den Sozialverband VdK Hessen-Thüringen, Ortsverband Ilfeld +++

500,- € für die Dritte Welt Initiative Nordhausen e.V. +++

350,- € für den FSG '99 Salza - NDH e.V. (Foto). 

Ich hatte mich bei unserem Verein dafür stark gemacht, dass diese drei ganz unterschiedlichen Initiativen etwas finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit bekommen. Der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE ist ein Zusammenschluss von aktiven und ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Mitarbeitern und fördert Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen politischer und kultureller Art.

19. Mai 2014

Am Wochenende in Leinefelde: Demo gegen Rechts

Vergangenen Samstag fand zum wiederholtem Male der sogenannte „Eichsfeldtag“ der NPD statt. Um dieser Veranstaltung etwas entgegen zu setzen, rief das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts unter dem Motto "Das Eichsfeld bleibt bunt" zu einer Gegendemonstration auf.

In meinem Redebeitrag habe ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedankt, die mit ihrer Teilnahme an dieser Demonstration Gesicht zeigen und deutlich machen, dass wir hier in Leinefelde keinen Platz für Nazis haben. Es ist so wichtig, dass immer mehr Menschen ein Zeichen setzen und sich gegen die Infragestellung der Menschenwürde stellen - gegen die wachsenden nationalistischen und faschistischen Tendenzen in Leinefelde, Deutschland und Europa. Gerade auch in diesem Gedenkjahr 2014, 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten und 75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, sollten wir uns unserer Geschichte bewusst sein und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder stattfinden kann - in Deutschland, Europa oder sonst irgendwo.

 

16. Mai 2014

Wahlkampfunterstützung in Thüringen

Am 25. Mai DIE LINKE wählen - für Europa und die Kommunen. Dafür warb ich gestern beispielsweise in der Innenstadt von Mühlhausen.

14. Mai 2014

Zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Heiligenstadt

Gestern kam das Ressort Inneres und Kommunales der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag nach Heiligenstadt und begab sich mit mir auf Informationstour. Nach dem Besuch der Eichsfeldwerke trafen wir uns mit Wehrführer Heinz Anhalt und dem Jugendfeuerwehrwart Alexander Beck und konnten uns vom engagierten Wirken der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenstadt überzeugen, welche in diesem Jahr das 150. Jubiläum feierlich begeht. Den Abschluss bilden ein Festgottesdienst am 29. August und ein Tag der offenen Tür am 31. August. 

2. Mai 2014

Veranstaltung zum 1. Mai in Leinefelde

Traditionsgemäß in Leinefelde fand auch in diesem Jahr die Maiveranstaltung der Eichsfelder Linken statt. „Gute Arbeit und ein Soziales Europa“ lautete das Motto des DGB in diesem Jahr - diese Forderungen unterstützen natürlich auch wir, was ich in meinem Redebeitrag als Kreisvorsitzende der Linken im Eichsfeld deutlich gemacht habe:

Die aktuellen Debatten zum Mindestlohn, in denen schon wieder über Ausnahmen für unter 18-jährige oder Langzeitarbeitslose diskutiert wird, zeigen, dass unsere Forderungen nach einem einheitlichen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro noch lange keine Wirklichkeit sind. Deshalb dürfen wir nicht aufhören, weiter beharrlich dafür zu kämpfen. Noch immer wächst der so genannte Niedriglohnsektor stetig an, wovon besonders häufig Frauen betroffen sind, ob im Einzelhandel, in sozialen Berufen oder in anderen Dienstleistungsbranchen. Altersarmut ist damit vorprogrammiert und die Bundesregierung löst mit ihrem aktuellen „Rentenpaket“ diese Probleme nicht. Die Themen Altersarmut oder Pflegenotstand werden weitestgehend ausgeblendet.  

An diesem 1. Mai ging es aber auch um die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen. So befragte ich beispielsweise die Direktkandidatinnen für die Landtagswahl der Wahlkreise Eichsfeld I und Eichsfeld II, Marit Wagler (Foto unten: Mitte) und Petra Oberreich, zu ihren politischen Zielen.

Ca. 150 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Veranstaltung und nutzten die Gelegenheit bei Kaffee, Kuchen oder Bratwurst mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren. Den kulturellen Höhepunkt bildete das international bekannte Duo Weidemann mit seiner Telepathie-Show.

Allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön aussprechen.

27. März 2014

Gespräche in Mühlhausen

Am Donnerstag verbrachte ich einen abwechslungsreichen und anregenden Tag in Mühlhausen. Zunächst traf ich auf Thüringens DGB-Vorsitzende, Renate Licht (Foto oben: 2.v.l.), die zu einer Gesprächsrunde mit GenossInnen des Kreisverbandes der Linken Unstrut-Hainich-Kreis zusammenkam. Diesem Treffen schloss ich mich sehr gerne an - auch, um unsere Forderung nach einem Mindestlohn erneut zu bekräftigen. 

Am Nachmittag machte ich dann meinen Antrittsbesuch beim Mühlhäuser Kulturbund e.V., einem Verein, den es mit Unterbrechungen seit 68 Jahren in der Stadt gibt. Von Martina Sellmann, der Vorsitzenden und ihrem Stellvertreter, Frank Nöthlich ließ ich mir von ihrer Arbeit und der, der 20 Gruppen des Vereins berichten. Eine dieser Gruppen sind die Kulturbund Swingers, die für mich ein kleines Extra-Konzert gaben. Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an dieser Stelle.

6. März 2014

Thüringer Allgemeine: "Rote Rosen zum Frauentag von der Linkspartei"

Unter dieser Überschrift berichtet die "Thüringer Allgemeine" heute, dass wir auch in diesem Jahr wieder rote Rosen an Frauen im Eichsfeld verteilen werden - so werde ich am Samstag ab 10 Uhr in meiner Heimatstadt Leinefelde Passantinnen ehren.

Mit dieser Aktion wollen wir an die Bedeutung und die Geschichte des Internationalen Frauentages erinnern. Obwohl Frauen im zwanzigsten Jahrhundert ihre gesetzliche Gleichstellung in Bezug auf staatsbürgerliche und politische Rechte erkämpft haben, werden sie in den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens immer noch benachteiligt. Deshalb fordern wir unter anderem gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, bessere Bezahlung frauentypischer Berufe und eine angemessene Anerkennung von Erziehungs- und Pflegeleistungen. Es müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, die Frauen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Und morgen schon, am Freitag, den 7. März, lade ich interessierte Frauen zu einem Frauenbrunch in mein Abgeordnetenbüro in Heiligenstadt am Marktplatz 6/7 ein.

HIER der Beitrag in der "Thüringer Allgemeine".

6. Februar 2014

Meine Büroeröffnung in Nordhausen in der Presse

Die "Neue Nordhäuser Zeitung" berichtet unter der Überschrift "Neues 'linkes' Büro" über unsere Einweihung. "Für all diejenigen, die es noch nicht wissen sollten: Die Landkreise Nordhausen und Eichsfeld verfügen nun über zwei Bundestagsabgeordnete. Den Dauer-Abgeordneten Manfred Grund (CDU) und die "Neue" - Sigrid Hupach (LINKE). Beide kommen aus dem Eichsfeld, was - geopolitisch gesehen - die einzige Übereinstimmung sein dürfte. (...)"

Und auch die "Thüringer Allgemeine" vermeldet: "Hupach bezieht Wahlkreisbüro in der Nordhäuser Bahnhofstraße" Auf knapp siebzig Quadratmetern Fläche ist Büroleiterin Ilona Scharff Dienstags 9 bis 12 Uhr sowie Donnerstags 14 bis 18 Uhr Ansprechpartner. Außerdem ist das Wahlkreisbüro unter der Rufnummer 03631- 65 16 730 zu erreichen."

6. Februar 2014

Eröffnung meines Wahlkreisbüros in Nordhausen

Nun gibt es neben der Anlaufstelle in Heiligenstadt auch ein Büro in Nordhausen, wo sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen, Sorgen und Anregungen an mich wenden können. Ich möchte neben meiner Arbeit in Berlin so oft wie möglich hier sein, den Kontakt zu Vereinen, Verbänden und Unternehmen suchen und mich um die Menschen kümmern. Dabei unterstützt mich in Nordhausen meine Mitarbeiterin Ilona Scharff. Zur Eröffnung kamen viele bekannte Gesichter aus der Region - siehe Foto (v.l.): der Vermieter des Büros, Roald Hesse; Stefan Nüssle, 2. Beigeordnete im Landkreis Nordhausen; Hannelore Haase, 2. Beigeordnete der Stadt Nordhausen; der Leiter des Jobcenters, Heiko Röder und der Präsident des Kreissportbundes, Klaus Gorges. Neben der linken Landtagsabgeordneten Diana Skibbe kam auch meine Fraktionskollegin im Bundestag, Kersten Steinke... um nur einige Gäste zu nennen.

4. Februar 2014

Unterstützung für den Blinden- und Sehbehindertenverband

Heute habe ich in Heiligenstadt im Namen meiner Fraktion einen Scheck über 300 Euro an den Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. übergeben - genauer gesagt an den Vorsitzenden des Kreisvorstandes Eichsfeld, Ralf Lindemann. Der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE ist ein Zusammenschluss von aktiven und ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Mitarbeitern und fördert Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen politischer und kultureller Art.

In diesem Falle wird ein Verein unterstützt, der sich seit über 50 Jahren der Betreuung und Integration blinder und sehbehinderter Menschen in die Gesellschaft widmet. Konkret fließt die Spende in die Erarbeitung zweier tastbarer Informationskarten für Blinde und Sehbehinderte zu den Themen "200 Jahre Brüder Grimm" und "Deutsche Märchenstraße in Heiligenstadt".

12. Dezember 2013

Eröffnung meines Wahlkreisbüros in Heiligenstadt

Am Mittwoch habe ich mein erstes Büro im Wahlkreis eröffnet. Ab jetzt kann man mich oder meine Mitarbeiterinnen Petra Welitschkin und Petra Oberreich mitten in Heiligenstadt, am Marktplatz 6/7 erreichen. Ich werde hier Bürgersprechstunden abhalten, Gäste empfangen, Veranstaltungen durchführen und immer auch ein offenes Ohr für die Sorgen aber auch Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger haben. Was mir bei meiner Arbeit im Wahlkreis besonders am Herzen liegt, ist, dass wir auch überparteilich gut und respektvoll zusammenarbeiten können - zum Wohle der Region und der Wählerinnen und Wähler.

Damit wurde ich auch in der Thüringer Allgemeine zitiert, die über meine Büroeröffnung berichtete: "Sigrid Hupach eröffnete Wahlkreisbüro in Heiligenstadt". Im Januar mache ich dann in Nordhausen ein weiteres Büro auf.

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