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Direktkandidatin im Wahlkreis 189 -

(Eichsfeldkreis/Kyffhäuserkreis/Nordhausen) für die Partei DIE LINKE. zur Bundestagswahl 2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir befinden uns nun schon im zweiten Corona-Krisenjahr, in schwierigen herausfordernden Zeiten - politisch und menschlich. Viele Menschen leiden und haben mit sozialen, gesundheitlichen und existenziellen Sorgen und Nöten zu kämpfen. Dabei leiden die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft am stärksten. Die soziale Spaltung in unserem Land wurde und wird in der Krise sichtbarer und größer. Als Partei, die als einzige ernsthaft für Frieden und soziale Gerechtigkeit steht, ist es deshalb für uns in diesem Jahr besonders wichtig, mit guten Wahlergebnissen gestärkt in den Parlamenten vertreten zu sein. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit ist unsere Kernkompetenz. Die nächste Legislaturperiode wird geprägt sein von Verteilungskämpfen, wenn es darum geht, wer die wirtschaftlichen Schäden und Folgen der Krise bezahlen soll. Wenn wir die soziale Spaltung überwinden wollen, geht das nur mit Umverteilung von oben nach unten. Dazu haben wir in unserem Wahlprogramm Vorschläge, wie es gehen kann. Weiterhin geht es natürlich grundsätzlich um die großen Zukunftsfragen, wie die Sicherung und den Ausbau der sozialen Daseinsvorsorge. Dabei geht es u.a. um den gemeinnützigen Wohnungsbau, das öffentliche Gesundheitssystem und um den Schutz vor Altersarmut sowie um soziale Absicherung für Alle, dass bedeutet auch die Abschaffung des Hartz-IV-Systems. Es geht um eine humanitäre Flüchtlingspolitik, um ein solidarisches Miteinander gegen Rassismus und Rechtsextremismus und um die große Zukunftsaufgabe des sozial-ökologischen Umbaus unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen – es geht also ums Ganze.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich kandidiere für eine zweite Legislatur in der Linksfraktion im deutschen Bundestag und möchte mich mit meinen Erfahrungen und Kompetenzen einbringen. Bin in der DDR aufgewachsen und habe die Umbrüche der Nachwendezeit bewusst miterlebt, erinnere mich noch gut an die Arbeitskämpfe der 1990er Jahre, die Folgen der Deindustrialisierung des Ostens mit Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Zerstörung von Existenzgrundlagen. Ich kenne auch persönlich das Leben in befristeten und immer wieder wechselnden Arbeitsverhältnissen und die damit fehlende Planbarkeit für Familiengründung. Mit Beginn der 2000er Jahren wurden durch die Bundesregierung die sozialen Sicherungssysteme mit der Einführung von Hartz IV und der Absenkung des Rentenniveaus abgebaut und ausgehöhlt, unter denen die Menschen bis heute zu leiden haben. Privatisierung von öffentlicher Daseinsvorsorge, wie z. B. im Gesundheitssystem, im ÖPNV oder beim Wohnungsbau haben ihre Spuren hinterlassen und zeigen gerade jetzt in der Krise, dass sie politische Fehlentscheidungen waren und korrigiert werden müssen.

Als Kommunalpolitikerin und in der linken Basispolitik gut verankert kenne ich die Problemlagen im ländlichen Raum sehr gut. Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, in Nord, Süd, Ost und West herzustellen, ist ein erklärtes politisches Handlungsziel der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung. Gleichwertig bedeutet nicht gleich, aber die Daseinsversorgung mit guten und bezahlbaren Wohnangeboten, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Kultur- und Freizeitvielfalt, einer guten Wirtschafts- und Verkehrsinfrastruktur mit einem bedarfsgerechtem öffentlichen Nahverkehrsnetz muss auch im ländlichen Raum gewährleistet sein.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, als Nordthüringerin regional gut verankert bitte ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme als linke Direktkandidatin für den Wahlkreis 189 für den 20. Deutschen Bundestag – für eine sozial gerechtere Gesellschaft und eine friedliche, solidarische und hoffnungsvolle Zukunft.

am 26. September 2021 bitte ich deshalb um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihre

Sigrid Hupach